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ASW-Projekte in Indien

ADRF-Netzwerk kämpft gegen Polavaram-Staudammprojekt
Im ‚Adivasi Development and Rights Forum’ (ADRF) in Andhra Pradesh haben sich Menschen zusammengeschlossen, die gegen ungesetzliche Vertreibungen und die Zerstörung des Ökosystems durch das Polavaram-Staudammprojekts protestieren. ARDF setzt sich für die Einhaltung der Gesetze, Alternativen zum Staudammbau und den Schutz des für Mensch und Natur überlebensnotwendigen Flußtales ein.

BSS: Kampf um Landrechte und Dorfentwicklungsprogramme für Banjara-Adivasi
Lange kamen in den Banjara-Dörfern im Khammam-Distrikt keine staatlichen Fördermittel an und die Ressourcen wurden widerrechtlich von Nicht-Adivasi ausgebeutet. BSS setzt sich für die verbrieften Rechte der Banjara ein und kämpft gegen die Enteignung von deren Land

CARR unterstützt Waldschutz von unten
CARR unterstützt vom Wald lebende Gemeinschaften in Orissa, vornehmlich Kondh-Adivasi, beim Ausbau ihres traditionellen „Community Forest Management“ und bekämpft ungeeignete staatliche „Joint Forest Management“(JFM)-Regelungen.

CCWS: Traditionelle Wirtschaftsformen im Kolleru-Becken in Einklang mit dem Naturschutz
Das einzigartige Ökosystem des Kolleru-Beckens in Andhra Pradesh wurde 2002 unter Naturschutz gestellt. Damit verloren die im Kolleru-Becken lebenden Kleinbauern und traditionellen Fischer weitgehend ihre Existenzgrundlage. CCWS, die Comprehensive Community Welfare Society, schafft für diese Menschen neue Perspektiven: Sie setzt sich dafür ein, dass sie ihre Wirtschaftsformen, die im Einklang mit den Anforderungen des Naturschutzes stehen, weiterbetreiben dürfen.

CDC setzt sich für die Rechte von GerbereiarbeiterInnen ein
Das "Community Development Centre" in Andhra Pradesh stärkt kastenlose LederarbeiterInnen, deren Beruf höherkastige Gruppen als unrein ansehen, und unterstützt sie beim Aufbau von Gewerkschaften. Außerdem setzt sich CDS für strengere Umwelt- und Gesundheitsschutzauflagen für Großgerbereien ein.

CWS: Eine richtungsweisende Süd-Nord-Partnerschaft
In unserer Kooperation mit dem CWS entwickeln wir zwar gemeinsam Projektrichtlinien, aber die erfahrenen indischen KollegInnen des CWS wählen die Gruppen aus, die eine Förderung durch ASW-Spendengelder erhalten sollen und betreuen sämtliche Basisgruppen vor Ort.

DARPAN bekämpft den Handel mit jungen Frauen im indischen Bundesstaat Jharkhand
Die indische Gruppe DARPAN stärkt Frauen im dörflichen Jharkhand und arbeitet gegen Menschenhandel. Darpan-Mitarbeiter haben zusammen mit Dorfbewohnern die "Aufpasser" aufgebaut - eine Art Bürgerinitiative, die aktiv wird, wenn Hochzeiten anstehen. Die Aufpasser überprüfen die ins Dorf gekommenen männlichen Heirats-Aspiranten auf Glaubwürdigkeit und Herkunft und können so dubiose Heiraten und damit den Kauf und die Entführung von Frauen verhindern.

DARPAN, Jharkhand, verhindert jede Art der Gewalt gegen Frauen
DARPAN engagiert sich in dem rückständigen indischen Bundesstaat Jharkhand gegen Frauenhandel und umfassend gegen Misshandlungen und jede Art der Benachteiligung von Frauen. DARPAN hat in mehreren Dörfern Bürgerinitiativen aufgebaut, die vor Ort die Lage beobachten und sofort aktiv werden, wenn einer Frau Gewalt angetan wird oder eine Scheinheirat ansteht.

DDNN : das Deccan Entwicklungsnetzwerk setzt bei Frauen an
Spar- und Kleinkreditprogramme für Frauen sind ein wichtiges Arbeitsfeld des Deccan Entwicklungsnetz-Werkes. Anders als bei vielen anderen Kleinkreditprogrammen wird aber bei DDNN darauf geachtet, dass die Stärkung einzelner Frauen nicht auf Kosten der Gemeinschaft erfolgt.

FARR unterstützt die Adivasi-Gemeinschaft der Dongaria-Kondh in Orissa gegen einen britischen Bergbaukonzern
Tausende von Dongaria-Kondh sind von Vertreibung bedroht, weil der britische Konzern Vedanta in ihrem Siedlungsgebiet in den Niyamgiri-Hills in Orissa Bauxit im Tagebau gewinnen will. Mit Unterstützung von FARR wehren sich die Menschen gegen das Bergbauprojekt. Im Januar 2009 bildeten mehr als 10.000 von ihnen eine kilometerlange Menschenkette um die Niyamgiri-Hills.

ISWO: Mit Frauenpower zur Ernährungssicherheit
Frauenselbsthilfegruppen von ISWO schaffen in entlegenen Dörfern in Orissa Perspektiven. ISWO unterstützt sie bei Programmen zu neuen Ei

ISM: Erste Erfolge im Kampf für die Rechte kastenloser Gemeindearbeiter
Kastenlose Latrinenreiniger und Friedhofsarbeiter sind die am meisten entrechteten Menschen in Indien. Im Auftrag von Gemeinden beseitigen sie Fäkalien und verbrennen Leichen, ohne für diese gesundheitsschädlichen Tätigkeiten angemessen entschädigt zu werden. Dank der Untersützung durch das "Institut zur Selbstentwicklung" (ISM) haben Gemeindearbeiter in Tamil Nadu jetzt eine Lohnerhöhung von 150 auf 600 Rupien erstritten- eine konkrete Verbesserung, auch wenn die umgerechnet 12 Euro noch nicht ausreichen, um die Ernährung einer Familie zu sichern.

LAFTI: Menschenrechte für kastenlose Dorfbewohner
Über ein halbes Jahrhundert lang hat sich das Ehepaar Krishnammal und Sankaralingam Jagannathan für die Rechte indischer Kastenloser eingesetzt. Für dieses Engagement erhielten die beiden im Herbst 2008 den alternativen Nobelpreis. Die ASW unterstützt die Arbeit der von Gandhi inspirierten Inder, die 1982 ihre Organisation unter dem Namen LAFTI registrieren ließen, seit 1968. Ein Schlüssel dabei ist die Landvergabe an kastenlose Landarbeiter, damit diese in größerer Sicherheit leben und ihre Familien ernähren können. Unsere aktuelle Kooperation mit LAFTI fördert den Widerstand der kastenlosen Kleinbauern gegen industrielle Shrimpsfarmen und ihren Einsatz für Ernährungssicherheit.

MJK und andere Frauengruppen in Bihar
Die Mahila Jagran Kendra, MJK, unterstützt seit 15 Jahren Frauen im sozial extrem rückständigen Bihar beim Aufbau von Frauengruppen, sensibilisiert die lokalen Gemeinschaften und die Öffentlichkeit zu häuslicher Gewalt und Frauenrechten und steht von Gewalt betroffenen Frauen bei. Direkt und indirekt unterstützt die Gruppe mehr als 25.000 Personen aus 25 Dörfern südlich des Ganges. Die ASW freut sich, dass MJK die erfolgreiche Arbeit demnächst unabhängig von der ASW-Förderung fortsetzen wird. Die ASW wird dafür jüngere Gruppen in Bihar unterstützen, die wie MJK die Frauen stärken.

SODHANA: Vorschule für Dalitkinder
Die Vorschule von SODHANA ist für die benachteiligten Kinder der Dalits (Kastenlosen ) eine Tür zu einem menschenwürdigen Leben. Durch die besondere Förderung erhalten sie die Chance, als Erwachsene etwas anderes zu tun als ihre Eltern: diese haben lebenslänglich einen der typischen ‚unreinen' Dalit-Berufe ausgeübt.

SUN stärkt Frauen unter dem Deckmantel von Sozialarbeit
Bildung und Gesundheitsaufklärung sind die Aushängeschilder der Organisation SUN. Mit solchen unverfänglichen Angeboten gewannen sie das Vertrauen auch der Männer. Mittlerweile können sich die Frauen in den Dörfern unbehelligt von den Männern treffen, sich über ihre Rechte austauschen und aktiv für ihre Belange einsetzen.

SWARD
Die „Society for Women's Awareness and Rural Development“ in Andhra Pradesh engagiert sich mit Aufklärungsarbeit und konkreten Hilfsangeboten gegen häusliche Gewalt und sonstige Misshandlungen von Frauen. Aktuell baut SWARD ein Beratungszentrum auf.

VSSS: Ganzer Einsatz für die Opfer von Sonderwirtschaftszonen
Vikasvani Swachanda Seva Samastha, VSSS, engagiert sich in Andhra Pradesh für die Menschenrechte von Dalits (Kastenlose). Mit Bildungsangeboten erreicht die Organisation, dass diese benachteiligen Menschen ein Bewusstsein für ihre Rechte entwickeln und diese auch einfordern können. VSSS begleitet Dalits auch bei Entschädigungsverfahren bei der Errichtung von Sonderwirtschaftszonen.

WORD: Wald- und Artenschutz gegen korrupte Forstbeamte (WORD)
Adivasi, wie die indischen UreinwohnerInnen genannt werden, leben überall im Land in besonderer Armut, ihre Rechte werden mit Füßen getreten. Dagegen engagiert sich WORD, die im Bundesstaat Orissa Adivasi-Frauen dabei unterstützen, sich selbst zu helfen.

WORD: Wie Frauen zu Landbesitzerinnen werden
Die „Women Organisation for Rural Development“ in Orissa unterstützt Frauen aus Adivasigemeinschaften (Indigene) bei der Selbstorganisation, beim Kampf um ihren Wald und um Landrechte. Außerdem erhalten die Frauenselbsthilfegruppen Unterstützung beim Aufbau von Saatgutbanken und werden in Ökologie, Waldschutz, Gesundheit und Partizipation geschult.

Von CARR bis WORD - Adivasiprojekte stehen vor neuen Herausforderungen
Verschiedene von der ASW unterstützte NGOs setzen sich in Orissa, Andhra Pradesh und Jharkhand für die Menschen- und Landrechte von Adivasi ein, die von Rohstoff-, Industrie und Infrastrukturprojekten bedroht werden. Die Betroffenen lernen ihre in der Verfassung verankerten Rechte kennen und sie einzufordern und erhalten Beistand bei Streitigkeiten mit den Behörden. Gemeindeorganisation, gemeinschaftlicher Waldschutz, Bildung und Gesundheitsarbeit sind weitere Bestandteile der Programme.

WPC: Ein ungewöhnliches Beratungsangebot für Frauen
Bei der Polizei angesiedelte Beratungsstellen - Women’s Police Cells (WPC) - die lange nicht arbeitsfähig waren – werden derzeit durch den Einsatz der Zivilgesellschaft wieder zum Leben erweckt. Vor allem vom Schwerpunkt Familienberatung profitieren die Opfer häuslicher Gewalt. Frauenorganisationen in dem südindischen Bundesstaat leiten Beistand suchende Frauen an diese Beratungsstellen weiter.

YOUNG INDIA kämpft um Gerechtigkeit auch für kastelose Kinder
YOUNG INDIA stärkt im Puri-Distrikt des Bundesstaates Orissa seit 20 Jahren die Gemeinschaften benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Mit ASW-Förderung setzt sich YOUNG INDIA zurzeit verstärkt für die Durchsetzung von Kinderrechten ein und vernetzt sich dazu auch mit Regierungsprogrammen. YOUNG INDIA möchte auf diesem Weg sicherstellen, dass alle Kinder ihr Recht auf Bildung wahrnehmen und ohne Gewalt aufwachsen können.

YOUNG INDIA: Frauen, Kinder und Arme erhalten endlich, was ihnen zusteht
YOUNG INDIA stärkt im Bundesstaat Orissa die Gemeinschaften benachteiligter Dalits und Adivasi sowie Frauen. Durch kluge Anwendung eines Gesetzes (RTI) erkämpft die Organisation für diese Menschen die ihnen zustehenden staatlichen Förderungen.


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