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Aktionsgemeinschaft
Solidarische Welt e.V. Potsdamer Straße 89 10785 Berlin Tel.: 030 - 25 94 08 01 Fax: 030 - 25 94 08 11 Email: mail@aswnet.de |
ASW-Projekte in Westafrika
ASPSP Senegal: Sichere Ernährung durch den Schutz alter Kulturpflanzen
ASPSP (Association sénégalaise de producteurs de semences paysannes) setzt sich für die Bewahrung regional angepasster, teils vom Aussterben bedrohter Nutzpflanzen und des zugehörigen bäuerlichen Wissens ein. Dieses Wissen zu schätzen hebt auch das bäuerliche Selbstbewusstsein.
ABN/ Burkina Faso erzielt Geschlechtergerechtigkeit durch Ausbildung
Die ‚Association Bangr Nooma’, zu Deutsch „Wissen ist Macht“ sensibilisiert gegen Genitalverstümmelung und stärkt Frauen nachhaltig mit Alphabetisierung und handwerklicher Ausbildung. In Ouagadougou ist mit ASW-Unterstützung ein Ausbildungszentrum entstanden, das aktuell erweitert wird.
AJEF, Senegal: Angepasste Landwirtschaft über dem Subsistenzniveau (AJEF)
Die ‚Association Jeunesse Education Formation' schafft für die Menschen in der Region Diourbel eine Perspektive auf dem Land. Die Abwanderung aus den Dörfern wird gestoppt. Mit Trainings und Seminaren sowie konkreten Aktionen hilft AJEF den Bauern bei der Umstellung auf eine nachhaltige und Existenz sichernde Landwirtschaft. Die meisten Bauern sind durch die Vermarktung von Gemüse und Tieren sogar über das Subsistenzniveau hinausgelangt.
APFG, Burkina Faso: Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen
APFG weiß, dass das gesetzliche Verbot der Beschneidung nicht genügt und setzt daher an der Weiterentwicklung der Kultur der Dorfgemeinschaften an. Die Menschen werden motiviert, das blutige Ritual der Aufnahme der Mädchen in die Gesellschaft der Erwachsenen durch eine unblutige Variante zu ersetzen.
ASAFE (Senegal) und die Taxi Sisters
Die Taxi Sisters in Dakar machen seit jüngstem den Männern im Taxigewerbe Konkurrenz und werden dabei von der Organisation ASAFE unterstützt. Die Frauen der Taxifahrerinnenkooperative müssen allerdings harte Bewährungsproben bestehen. Männliche Kollegen machen Schwierigkeiten, wo sie nur können. Mit Schulungen in gewerkschaftlicher Organisation, Finanzverwaltung und Kommunikation stärkt
ASPSP Senegal: Lokales Saatgut in den Händen souveräner Bauern
ASPSP (Association sénégalaise de producteurs de semences paysannes) setzt sich für Ernährungssouveränität und für die Verfügung der Bauern über ihr Saatgut ein. Bauern werden insbesondere bei der Bewahrung und Weiterentwicklung regional angepasster alter Nutzpflanzen unterstützt. In der Casamance im Süden des Senegal experimentieren Mitgliedsorganisationen von ASPSP zurzeit mit Reissorten, die Trockenheit und unregelmäßigen Niederschlägen besser gewachsen sind.
ASAFODEB, Senegal: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ASW
Die ASW hat die Alphabetisierungs- und Bildungsarbeit für Frauen von ASAFODEB seit der Gründung gefördert. Über 13.000 Frauen haben seitdem die Kurse durchlaufen, viele konnten sich mit dem neu erworbenen Wissen ökonomisch selbstständig machen.
ASAFODEB's Stadtteilbibliothek: Ort der Bildung für jung und Alt
ASAFODEB, die "Senegalesische Vereinigung zur Unterstützung von Ausbildung zu basisorientierter Entwicklung“ führt seit 1995 Alphabetisierungskurse für Frauen in lokalen Sprachen durch. Mit der Stadtteilbibliothek „Maréem ak Aysata“ in Thiès hat die Organisation einen wichtigen Ort der Bildung für Jung und Alt geschaffen.
ASPSP, Senegal: Saatgutmessen tragen zur Bewahrung alter Sorten bei und fördern die bäuerliche Autonomie
Lokal angepasste Pflanzen sind widerstandsfähiger als importierte Hybridsorten. Sie bringen den Produzenten stabile Erträge und machen sie unabhängig von Saatgutfirmen. Daher unterstützt das Saatgutnetzwerk ASPSP Kleinbauern bei der Wiederumstellung von modernen auf traditionelle Pflanzenarten. Außerdem organisiert ASWPS Saatgutbörsen, damit Bauern selten gewordene Pflanzensorten finden und anbieten können.
Hakili So, Burkina Faso: Theaterarbeit mit Jugendlichen
Aufklärung per Theater - das ist die Idee des von dem Theaterpädagogen Abou Batoe gegründeten Theaterprojektes. Jugendliche erarbeiten sich Stücke zu Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen, wie erste Liebe, Schwangerschaft, Aids. Über die Aufführungen auch in ländlichen Gebieten kommen sie mit anderen Jugendlichen ins Gespräch.
INTERMONDES, Senegal: Selbstorganisierte Krankenkassen in städtischen Armensiedlungen
ENDA unterstützt die mehrheitlich aus ländlichen Gebieten zugezogenen Bewohner Guédiawayes und Pikines im Großraum Dakar beim Aufbau von selbstorganisierten Krankenkassen. Schon wenige Jahre nach Herausbildung dieser gemeinschaftlichen Strukturen hat sich die Gesundheitssituation der beteiligten Menschen deutlich verbessert.
INTERMONDES, Senegal: Mit Honigbienen die Biodiversität schützen
Seit 2007 baut INTERMONDES im Süden des Senegals eine nachhaltige Bienenhaltung auf und führt die Dorfbewohner in Waldmanagement ein. Diese neuen Formen der Bienenhaltung schützen die Biodiversität und verbessern das Einkommen in den Gemeinden.
ORGENS, Senegal, bricht das Schweigen über sexuelle Gewalt
Sexuelle Gewalt gegen Schülerinnen ist im Senegal weitverbreitet. Um ihr Ausmaß zu erfassen, hat ORGENS eine große Studie angefertigt. Die Dokumentation mit Zeugnissen von Opfern und LehrerInnen liegt jetzt vor und hat bereits eine öffentliche Debatte angestoßen. Von ORGENS angeregte „Wachsamkeitskomitees“ an den Schulen schützen Schülerinnen gegen sexuelle Gewalt.
ORGENS, Senegal: Neuer Arbeitsschwerpunkt zum Schutz von Schülerinnen vor sexuellen Übergriffen
Die traditionell untergeordnete Stellung der Frau ist auch der Nährboden für Gewalt gegen Frauen. ORGENS versucht daher durch Aufklärung und Erarbeitung von neuem Unterrichtsmaterial die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau zu beeinflussen. Aktuell hat ORGENS einen neuen Arbeitsschwerpunkt gestartet, bei dem es darum geht, Schülerinnen direkt vor sexuellen Übergriffen zu schützen.
UCEM, Senegal: Ökologische und gemeinschaftliche Dorfentwicklung
Mit Aufforstungen und Brunnenbau begegnen mit Mitglieder von UCEM den ökologisch schwierigen Bedingungen in ihrer Region, Mikrokredite und ein gemeinschaftliches Lebensmittelprogramm helfen den Bauern von Koungheul-Socé über die Runden zu kommen, wenn nach sechs Monaten Trockenheit die Nahrungsmittel der letzten Ernte aufgebraucht sind.
UCEM, Senegal: Pilotbauern und Gemüsegärtnerinnen
UCEM fördert in 21 Dörfern im zentralen Senegal die ökologische Dorfentwicklung. Ziel ist eine verbesserte Ernährungslage in der Region und ein Stopp der Landflucht. UCEM begleitet Bauern bei Bodenverbesserung, Wasserschutz und ökologischem Landbau. Frauen werden bei der Anlage von Gemüsegärten unterstützt, ‚Pilotbauern’ bei der organischen Bewirtschaftung schwieriger Flächen.
Die Westsahara-Arbeit der ASW verschafft Jugendlichen in den Flüchtlingscamps eine Perspektive
Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit leben noch immer mehr als 100.000 Menschen aus der Westsahara (Sahraouis) in den Flüchtlingslagern auf algerischem Territorium. Vor allem Jugendliche benötigen in dieser Situation eine Perspektive. Daher hat die ASW zusammen mit dem Schweizerischen Unterstützungskomitee SUKS mit einer eigenständigen Jugendarbeit begonnen. Jugendliche erhalten Gelegenheit, sich außerhalb der Familien mit ihren Freunden zu treffen. Fremdsprachenkurse, Kurse zu Nähen, Kochen, Informatik, Zeichnen, oder Gartenbau ergänzen die mangelhafte Schulbildung. In speziellen Workshops wird Partizipation und Teilhabe am politischen Gestaltungsprozess geübt.
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